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2019-04-24T13:56:52+02:0026.Februar 2018|

In 25 Jahren 19.000 Tonnen CO2 und 840.000 GJ Primärenergie eingespart

1991 gründeten Österreichs führende Kunststoffrohrhersteller den  ÖAKR (Österr. Arbeitskreis Kunststoffrohr Recycling), ein freiwilliges, flächendeckendes Sammel- und Verwertungssystem für gebrauchte Rohre, Formstücke und bei der Verlegung anfallende Rohrreste, das sich rasch zum Erfolgsmodell entwickelte.

Von 1991 bis 2015 konnte die Sammelmenge von 53 Tonnen im ersten Jahr auf knapp 1.800 Tonnen im Jahr 2014 erhöht werden. In rund 80 Sammelstellen wird das Material österreichweit gesammelt und einer umweltgerechten Verwertung zugeführt.  Dabei werden vor allem Rezyklate hoher Qualität hergestellt die in weiterer Folge für Kabelschutzrohre, Kabelschutzplatten, Paletten und Bauprofile verwendet werden. Nicht rezyklierbares Material wird zum Teil in speziellen industriellen Anlagen mit hohem Wirkungsgrad als Ersatzbrennstoff eingesetzt und ersetzt dort Kohle und Schweröl.

Durch die Sammlung und Wiederverwertung der Materialien kann jährlich eine enorme CO2-und Energieeinsparung erzielt werden. Diese schützt nicht nur die Umwelt, sondern trägt auch längerfristig zu einer Materialeinsparung und geringeren Entsorgungskosten bei. Die Berechnung der über den Sammelzeitraum eingesparten Menge an CO2-Äquivalenten und Primärenergie wurde von der denkstatt im Auftrag des ÖAKR durchgeführt. Von 1991-2015 konnten 19.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Das sind umgerechnet etwa 89 Mio. PKW-Kilometern. Zudem wurden 840.000 GJ Energie eingespart, entsprechend einem jährlichen Energieaufwand zur Warmwassererzeugung für ca. 320.000 Menschen.

(Quelle: Studie  „Kunststoffrohr Recycling: Beiträge des ÖAKR zur Nachhaltigkeit 1991 – 2015“ denkstatt Gmbh).

Der ÖAKR wird von derzeit 12 Mitgliedsunternehmen Agru, Bauernfeind, Deriplast, Dietzel Univolt, Geberit, KE KELIT, Kontinentale, Martoni, Pipelife, Poloplast, Rehau und Uponor) getragen  und  finanziert. Weitere Informationen über das europaweit einzigartige Sammelsystem unter www.oeakr.at

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